Lehre, die die Meritokratie als die gerechteste Gesellschaftsordnung betrachtet. Er nimmt den Standpunkt des rechten Libertinismus an, welcher besagt, dass die Einzelperson mit Hilfe ihrer gesamten Talente und Anstrengungen das ausschließliche Recht auf alle ihre Güter hat. Er wirft aber die These von der unbegrenzten oder nur schwach begrenzten privaten Inbesitznahme von Naturressourcen ab. Nach dieser Variante der libertinistischen Theorie müssen die Außen- bzw. die Naturressourcen an alle gleich verteilt werden. Das heißt, dass jeder Einzelne zu seinem Lebensbeginn ein Recht darauf hat, über das gleiche Quantum an Naturressourcen verfügen zu können. Was er später daraus macht, hängt von seinen persönlichen Fähigkeiten ab, für die er auch selbst die Verantwortung übernimmt. Es soll betont werden, dass sich diese Begrenzung in Bezug auf die Kontrolle von Immobilien (bzw. Eigentum) nicht nur auf die Erstanschaffung bezieht, sondern auch auf das Vererbungsrecht, das wenigstens streng limitiert sein sollte. Kurz gesagt, diese Theorie möchte die Einwirkung der schon vorgegebenen sozialen Stellung des Einzelnen auf sein ökonomisches Schicksal ausschließen und den Lebenserfolg nur den Talentierten und Fleißigen überlassen.

Der Hauptvertreter dieser Theorie: Hillel, Steiner, Ges

   
   
  John Rawls
  Ronald Dworkin
  Der rechte Libertinismus
Der linke Libertinismus
  Utilitarismus
  Pluralismus
  Der strikte Egalitarismus