Eine Vielzahl an unterschiedlichsten Theorien, deren Gemeinsamkeit auf der These beruht, dass alle Gemeinschaftsmitglieder über die genau gleiche Menge an Gütern verfügen sollten. Die primitiveren Theorien dieser Art geben sich damit zufrieden, dass die materiellen Grundvergütungen wie z.B. das Geld an alle gleich verteilt werden - und das um jeden Preis. Etwas aufmerksamere und ambitionierte Denker dieser Richtung sehen ein, dass eine solche Verteilung große Mängel aufweist: diejenigen mit größeren Bedürfnissen, die sie selbst nicht verschuldet haben (z.B. die Invaliden), würden dabei zu kurz kommen, die Faulen und die Indolenten würden belohnt, die Fleißigen und die Talentierten entmutigt usw. Deswegen haben sich die Befürworter des strikten Egalitarismus auf die Suche nach einem vernetzten Vergütungssystem gemacht, nach welchem jeder die gleiche Summe bekommen könnte, die negativen Folgen aber ausbleiben würden. So wurde z.B. vorgeschlagen: alle sollten glücklich sein, allen sollte nicht nur die gleiche Menge an materiellen Gütern, sondern auch die gleiche Verfügung über dieselbe ermöglicht werden (was auch den Einfluss auf verschiedene persönliche Fähigkeiten der Menschen einschließt), allen sollten die gleichen Chancen zum Glück gesichert sein und Ähnliches. Der Diskussionsstand auf diesem Gebiet zeigt noch nicht auf, welcher der vorgestellten Art einer gleichmäßigen Distribution man den Vorrang geben sollte.

Die wichtigsten Vertreter dieser Theorie: R. Arneson, G.A. Cohen, Amartya K. Sen.

   
   
  John Rawls
  Ronald Dworkin
  Der rechte Libertinismus
Der linke Libertinismus
  Utilitarismus
  Pluralismus
  Der strikte Egalitarismus